2011 bringt nicht nur Neuerungen im Bereich Fitness mit sich, sondern setzt allem voran auf altbewährtes. Denn ein Part, der wieder schwer im Kommen ist, ist das Trainieren in der Gruppe. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Sport in einem Fitnesskurs (zum Beispiel im Spinning-Kurs oder beim Tanztraining) stattfindet oder in der freien Natur (zum Beispiel beim Lauftreff). Auch Bootcamps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies sind Workouts im Stil von amerikanischem Militär. Diese Sportart ist äußerst schweißtreibend, da die Basis hierfür das schnelle Aneinanderreihen verschiedener Übungen ist, die das eigene Körpergewicht als Widerstand benutzen. Dies können zum Beispiel Kniebeugen oder Liegestützen sein.
Auch Sportarten, die ohne große Vorbereitung und Kosten durchzuführen sind, werden wieder beliebter. Zum Beispiel das Basketball spielen im Park oder das gemeinsame Walken. Ein weiterer Aspekt des Fitnesstrends ist genau wie im Vorjahr das Sport treiben an Spielekonsolen. Hierfür haben die Betreiber extra neue und innovative Spiele entwickelt, die zum Beispiel die Koordination und Ausdauer schult oder den Besuch in einem echten Fitnessstudio simulieren. Wichtig ist, dass der Nutzer darauf achtet, dass die Spiele über eine professionelle Anleitung verfügen. Manche von ihnen geben sogar die Möglichkeit, dass man sich online registriert und bei Fragen direkt mit einem Fitnesslehrer kommunizieren kann. Eignen tut sich diese Art von Sport allerdings trotzdem am besten für erfahrene Nutzer, da diese in der Regel über genügend Erfahrung verfügen, um keine Fehler bei der Durchführung der Übungen zu machen.
Auch das Kranking (zu deutsch kurbeln) ist einer der Fitnesstrends 2011. Diesen führt man auf einem so genannten Krankcycle durch, ein Fahrrad, das nur durch kurbeln mit den Armen vorangetrieben wird. Wo früher diese Art von Fahrrädern nur für Behinderte angeboten wurde, sollen sie heute ihren festen Platz im Fitnessstudio erhalten. Denn damit kann man schonend die Muskulatur des Oberkörpers trainieren.